Alice Weidel passt nicht in das Profil einer rechtsextremen Politikerin. Die deutsche AfD ist bereit, darüber hinwegzusehen…..

Berlin. Alice Weidel passt für viele Beobachter nicht in das klassische Profil einer rechtsextremen Politikerin. Die promovierte Ökonomin, die lange Zeit im Finanzsektor tätig war, tritt sachlich und wirtschaftsliberal auf und gibt sich betont bürgerlich. Als eine der bekanntesten Führungspersönlichkeiten der Alternative für Deutschland (AfD) steht sie dennoch an der Spitze einer Partei, die vom Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestuft wird.

 

Innerhalb der AfD sorgt diese Konstellation immer wieder für Diskussionen. Kritiker sehen in Weidel das strategische Gesicht einer Partei, die versucht, ein moderateres Erscheinungsbild zu vermitteln, während programmatisch scharfe Positionen vertreten werden. Unterstützer hingegen betonen ihre wirtschaftspolitische Kompetenz und internationale Erfahrung. Die Partei selbst zeigt sich geschlossen und ist offenbar bereit, Widersprüche zwischen Image und politischer Einordnung auszublenden.

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