Tragödie entfaltet sich, als Kreuzfahrtschiff der Binnenschifffahrt sinkt und 200 Passagiere in lebensbedrohliche Lage geraten

en schreckliche Tragödie ereignete sich am frühen Montagmorgen auf dem Rhein nahe Mainz, als ein Kreuzfahrtschiff der Binnenschifffahrt plötzlich sank. An Bord befanden sich rund 200 Passagiere, von denen viele in lebensbedrohliche Situationen gerieten. Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren.

 

Gegen 6:45 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein: Das Flussschiff „Rheinperle“, das auf dem Weg von Koblenz nach Rüdesheim war, hatte offenbar aufgrund eines Lecks Wasser im Maschinenraum verloren. Binnen weniger Minuten neigte sich das Schiff zur Seite und begann zu sinken. Augenzeugen berichten von panischen Szenen an Bord.

 

„Es ging alles sehr schnell. Wir wurden aus dem Schlaf gerissen und mussten sofort Schwimmwesten anziehen“, berichtet eine Passagierin. Viele Menschen sprangen in Panik ins kalte Wasser oder suchten Schutz auf dem Deck, während die Besatzung versuchte, Ruhe zu bewahren und die Evakuierung einzuleiten.

 

Die Feuerwehr, das THW, die Wasserschutzpolizei und mehrere Rettungshubschrauber sind im Einsatz. Bisher konnten etwa 160 Personen gerettet werden, mindestens 20 Menschen werden noch vermisst. Taucher sind im Einsatz, um mögliche Eingeschlossene im Inneren des Schiffs zu finden. Mehrere Gerettete mussten mit Unterkühlungen und Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden.

 

Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Erste Vermutungen deuten auf einen technischen Defekt oder einen Zusammenstoß mit einem Unterwasserhindernis hin. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Die Reederei hat angekündigt, eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten und psychologische Unterstützung für Betroffene bereitzustellen.

 

Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich bestürzt über das Unglück und sprach den Familien der Vermissten sein Mitgefühl aus. „Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen. Ich danke den Einsatzkräften für ihre schnelle und mutige Hilfe“, erklärte er in einer Pressemitteilung.

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